Ein wenig Selbstbeifall…

Weil ich mir kürzlich eine Schwimmbadjahreskarte zugelegt habe und mich dementsprechend recht häufig im Wasser aufhalte, hab ich mich heute mal aufgemacht, mein altes Jugendschwimmabzeichen -Gold- (noch aus Grundschulzeiten) rauszusuchen.

Um die 17 wichtigen Baderegeln mal wieder aufzufrischen und – wer hätt’s gedacht – natürlich weil dieser Stoff wie Balsam für mein Ego ist, seit ich versuche gewisse Leistungen im “großen” Schwimmerbecken abzurufen (sozusagen an alte Erfolge anknüpfen will). Es erscheint mir ziemlich unmöglich, was mir damals offensichtlich geglückt sein soll – auch wenn man mir das Abzeichen eher aufzwang, als dass ich es aus freien Stücken erkämpft hätte.

Jedenfalls….auf der Suche nach dem Abzeichen bin ich auf ein paar Grundschulzeugnisse gestoßen.

zeugnisklein

Nochmal für alle zum Mitschreiben:

Entwicklung des Kindes in der Grundschule:

Johannes hatte guten Kontakt zu seinen Klassenkameraden. Am Unterricht nahm er interessiert teil. Eine große Lern- und Leistungsbereitschaft war vorhanden. Seine Auffassungsgabe, Merk- und Kombinationsfähigkeit waren gut entwickelt. Johannes konnte Transferleistungen erbringen. Schriftliche Arbeiten führte er ausdauernd, selbstständig, sehr gewissenhaft und ordentlich aus. Er legte stets vollständige Arbeitsergebnisse in sehr kurzer Zeit vor.

Johannes verfügte über eine sehr sichere Rechtschreibleistung. Er las fremde Texte sehr schnell und konnte deren Inhalte mündlich wiedergeben. Er kannte die Grundbegriffe der deutschen Grammatik.

Johannes beherrschte die Grundrechenarten und schriftlichen Rechenverfahren. Auch ungewohnte und komplexere Aufgabenstellungen konnte er selbstständig erarbeiten.

Am Sachunterricht nahm er mit Interesse teil.

Erwähnenswert waren seine Leistungen in Musik.

Na, wenn das mal kein schönes Resume ist, nachdem man mich anfangs aufgrund des Eignungstestes gar nicht einschulen wollte.
Ich erinnere mich, wie verarscht ich mir durch die Testfragen vorkam (ich sollte geometrische Formen beim Namen nennen (Dreieck, Rechteck, Quadrat, Kreis)) und dies durch albernes, wenn auch ehrliches Lachen offenkundig zum Ausdruck brachte. Außerdem sah ich wohl häufiger zu meinen Eltern hinüber, als zur Direktorin, mit der ich doch im Dialog stand stehen sollte.
Wie ernst eigentlich die Lage war, erklärte mir mein Vater dann rund 15 Jahre später.

Wieauchimmer. Mit vorliegendem Schreiben bin ich dann ans Gymnasium und wurde zu einem Problemkind erster Garde.

Soviel also mal zu Referenzen und erbrachter Leistung….

Das Abschreibdiktat gerade müsste ich auf jeden Fall bestanden haben. Vorübergehend also nach wie vor:

Jonny: Prädikat wertvoll!

snailblogendrahmen

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One thought on “Ein wenig Selbstbeifall…

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